Axel Schäfer MdB zu Gast in Herne-Pantringshof

2. November 2011

 Axel Schäfer MdB, war am Samstagabend zu Gast beim SPD-Ortsverein in Pantringshof. Im Rahmen des traditionellen Herbstfestes in der Gaststätte "Zur Schleuse" hielt er vor etwa 70 Gästen die Festrede für die beiden Jubilare Willi Ostermann (40 Jahre Mitgliedschaft) und Ursula Widera (25 Jahre Mitgliedschaft).

Axel Schäfer mit Jubilaren aus Herne
Bildquelle: Kirsten Eink

In seiner Ansprache blickte er zurück auf die Jahre, in denen die beiden in die Partei eingetreten waren. So war 1971 das Jahr, in dem der damalige SPD-Bundeskanzler Will Brandt den Friedensnobelpreis für seine Aussöhnungs- und Entspannungspolitik mit den osteuropäischen Staaten erhielt und damit weitere Wege frei wurden, die später zur deutschen Wiedervereinigung führten. 1986 wird als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu einem Umdenken in der Energiepolitik der SPD führte. "Es war, es muss und es wird immer der Weg der SPD sein, die Ereignisse und die notwendigen Schlussfolgerungen in einem offenen Dialog mit den Mitgliedern der Partei und mit allen Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren." Um die richtigen Lösungen müsse gerungen werden, nur dies sei wahre Demokratie, so Schäfer weiter. Auch die Europa-Politik war ihm ein wichtiges Anliegen. Als ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlamentes sei er sehr froh, dass es in Herne eine so große Zahl von Europa-Aktiven gebe. „Die einmalige Chance, mit unseren europäischen Nachbarn in Frieden zu leben, ist kein Geschenk, sondern hart erarbeitet. Es ist unbedingt notwendig, das Projekt Europa weiter zu gestalten.“
Nach der Ehrung der Jubilare durch den Abgeordneten und den ehemaligen bzw. aktuellen Vertreter von Pantringshof im Stadtrat - Peter Emons und Thomas Spengler - sorgte die Auslosung der umfangreichen Tombola für viel Spaß und Spannung. Auch beim Knobelspiel wurde hart um jeden Punkt gefochten. Den gemütlichen Ausklang bei Musik und Tanz genossen mit den anderen Gästen auch die SPD-Schatzmeisterin Anke Hildenbrand und ihr Mann Gunther.

Text und Bild: Kirsten Eink

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